Quartiersmanagement

Quartiersmanagement

Zentrale „Instanz“ vor Ort ist das Quartiersmanagement mit seinen Nachbarschaftsbüros, die eine niedrigschwellige Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger bieten und in der Regel ihre Räumlichkeiten für Begegnungen, Arbeitsgruppen und andere Aktivitäten öffnen.

Mit dem Quartiersmanagement hat die Stadt Frankfurt im Rahmen des Frankfurter Programms – Aktive Nachbarschaft die vier großen sozialen Träger Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonisches Werk und Internationaler Bund beauftragt. Die Quartiersmanagerinnen und -manager sind zu festen Zeiten erreichbar. Ihre Aufgabe ist es, vor Ort vorhandenes bürgerschaftliches Engagement zu initialisieren, zu unterstützen und zu vernetzen. Sie wirken als „Motor und Koordinator“ für Ideen aus der Bewohnerschaft, die zu einer positiven Quartiersentwicklung beitragen, greifen bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten unter die Arme und sorgen für die Einbeziehung von wichtigen Partnern wie Wohnungsgesellschaften, lokalen sozialen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereinen, Gemeinden und Gremien.

Zu Beginn einer Quartierslaufzeit tragen eine „aktivierende Befragung“ und Quartiersanalyse als Grundlage der Arbeit vor Ort dazu bei, die Veränderungs- und Entwicklungswünsche von Bewohnern und lokalen Einrichtungen zu erfassen und in Form von Handlungsempfehlungen auszuwerten. So ist das Quartier in die weitere Entwicklung eingebunden.

Als intensive Kenner  des Quartiers sind die Quartiersmanagerinnen und -manager darüber hinaus stets in der Lage, aktuelle Entwicklungen vor Ort aufzugreifen und negativen Tendenzen steuernd entgegen zu wirken. In Jahresberichten werden die jeweiligen Aktivitäten und Projekte  festgehalten. Zur Überprüfung der Erfolge einer positiven Quartiersentwicklung tragen zudem Bilanzworkshops oder Strategiewerkstätten bei, zu denen alle Aktiven vor Ort eingeladen sind und sich über Erreichtes und neu anstehende Herausforderungen verständigen.

Die Aufgaben des Quartiersmanagements
  • Aktivierung und Stärkung der im Stadtteil  vorhandenen Kompetenzen und Potenziale
  • Verbesserung der Kommunikation der Bewohner/innen im Sinne positiver Nachbarschaft
  • Schaffung selbsttragender Bewohnerorganisationen und nachbarschaftlicher Hilfen
  • Initiieren von Aktivitäten zur Verbesserung  der individuellen und familiären  Wohnsituation, der Bedingungen des Wohnumfelds und der sozialen und kulturellern Infrastruktur
  • Enge Kooperation insbesondere mit der Bewohner/innen, den Wohnungsbaugesellschaften, Gewerbetreibenden  und städtischen Ämtern

Die nächsten Termine und Angebote in den Quartieren